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Alma, göttliches Geschöpf, Inbegriff aller Reize: dieses
entzückende Glück, das ich Dir danke, diese unsterbliche Flamme,
womit Du mein Herz entzündest, was soll in Zukunft daraus werden? Ich kann
selbst mitten in meinem Entzücken beunruhigende Befürchtungen nicht
entfernen, dass mein Glück nicht verschwinden könnte, wie die Vision,
welche den Geist in eine bessere Welt entrückt. In Dir allein
verwirklichen sich auf der Erde die entzückenden Verheißungen der
himmlischen Freuden. Lehre mich, wie man Dein Herz rühren, Deine Achtung
bewahren kann, und lasse mich durch Deine sanfte Güte so feurig in der
Gegenwart leben, dass meine Seele, ganz in sie vertieft, Nichts jenseits der
kurzen Augenblicke, welche Du mir schenkst, gewähren kann. Teure Alma,
verringere ihre Anzahl nicht. Ich lege mein Dasein, in Deine angebeteten
Hände nieder.
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